| Unternehmen | Starling Bank |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series D, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | n.a. |
| Größenordnung | n.a. |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 7 |
| Land | United Kingdom |
| Phase | Series D, Later Stage |
| Investoren | Goldman Sachs, RPMI Railpen |
Die britische Neobank, die früh profitabel wurde
Starling Bank wurde von Anne Boden gegründet und ging in Großbritannien mit einer eigenen Banklizenz an den Start. Im Unterschied zu den meisten Wettbewerbern erreichte Starling relativ früh einen Monatsgewinn und wies später ganze Geschäftsjahre mit Gewinn aus.
Der Grund dafür steht im Zentrum eines solchen Decks: Starling hat neben dem Privatkundengeschäft früh Geschäftskonten für kleine Unternehmen aufgebaut und zusätzlich Erlöse aus Kreditvergabe und aus der Bereitstellung von Bankinfrastruktur für Dritte erzielt. Der Ertrag je Kunde lag damit deutlich über dem eines reinen Kontoanbieters.
Das ist die Kennzahl, an der sich Neobank-Decks unterscheiden lassen: nicht Kundenzahl, sondern Ertrag je Kunde und Jahr, aufgeteilt nach Quelle. Kontoführung allein trägt das Geschäft in der Regel nicht.
Für eigene Decks im Finanzbereich ist die Lehre, den Ertragsmix früh zu zeigen – auch wenn er noch klein ist. Die Frage, woher der zweite und dritte Ertragsstrom kommen soll, entscheidet über die Bewertung stärker als das Wachstum der Kundenzahl.







