| Unternehmen | Taledo |
|---|---|
| Branche | HRTech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $6.8 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 14 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Vermittlung von Fach- und Führungskräften
Taledo aus Berlin vermittelt Fach- und Führungskräfte an Unternehmen und kombiniert dabei eine Plattform mit persönlicher Betreuung durch Recruiter. Das Modell liegt zwischen Stellenbörse und Personalberatung.
Wirtschaftlich entscheidet die Frage, wie viel menschliche Arbeit je Vermittlung nötig ist. Eine Stellenbörse verdient wenig je Anzeige, braucht aber kaum Personal. Eine Personalberatung verdient ein Vielfaches je Besetzung und braucht sehr viel Personal. Mischformen müssen zeigen, wohin sie sich entwickeln.
Für ein Deck heißt das, den Umsatz je Recruiter und dessen Entwicklung darzustellen. Steigt er, wirkt die Plattform; bleibt er konstant, ist es eine Personalberatung mit Software – und die Bewertung fällt entsprechend anders aus.
Für deutsche Gründer im Personalmarkt kommt die Konjunkturabhängigkeit hinzu: Die Nachfrage nach Vermittlung folgt der Einstellungsbereitschaft und bricht in Abschwüngen schnell ein. Ein Deck sollte zeigen, wie die Kostenbasis darauf reagiert – bei personalintensiven Modellen ist das die wichtigste Frage.
Ein zweiter Punkt betrifft die Erlösform. Vermittlungshonorare fallen einmalig bei Einstellung an; ein Abonnementmodell für Zugang zur Plattform erzeugt planbare Erlöse, aber deutlich niedrigere Beträge. Welche Form überwiegt, bestimmt die Bewertung erheblich und gehört klar ins Deck.







