| Unternehmen | Talentry |
|---|---|
| Branche | HRTech |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $9.2 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 9 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren |
Mitarbeiterempfehlungen als Recruiting-Kanal
Talentry aus München bietet Software, mit der Unternehmen ihre Beschäftigten systematisch in die Personalgewinnung einbinden – Stellen werden über die Netzwerke der Mitarbeitenden geteilt, Empfehlungen werden nachverfolgt und prämiert.
Der Nutzen ist gut belegbar, weil Personalabteilungen ihre Kosten je Einstellung kennen. Eine Besetzung über Empfehlung ist typischerweise deutlich günstiger als über Personalberatung oder Stellenbörsen, und die Verweildauer der so gewonnenen Mitarbeitenden ist im Schnitt höher.
Für ein Deck heißt das, genau diese Vergleichsrechnung zu zeigen: Kosten je Einstellung vorher und nachher, Anteil der Besetzungen über den Kanal, Beteiligungsquote der Belegschaft. Der letzte Wert ist der kritische – ohne Beteiligung funktioniert das Modell nicht.
Für deutsche Gründer im Personalbereich ist der Betriebsrat wieder Teil des Kaufprozesses, sobald Daten über Mitarbeiteraktivität erfasst werden. Ein Deck, das diese Zustimmung als eigenen Schritt im Vertriebsablauf ausweist, zeigt Marktkenntnis – und erklärt zugleich, warum der Zyklus länger dauert.
Ein zweiter Punkt betrifft die Konjunktur. Werkzeuge für die Personalgewinnung werden gekauft, wenn eingestellt wird, und zuerst gekündigt, wenn Einstellungen gestoppt werden. Ein Deck sollte deshalb zeigen, wie sich der Bestand in einem Jahr mit rückläufigen Einstellungen entwickelt hat.







