| Unternehmen | Taxfix |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $110.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 12 |
| Land | Germany |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren | Valar Ventures, Creandum, Index Ventures |
Steuererklärung als Verbraucher-App
Taxfix aus Berlin führt Privatpersonen per Frage-Antwort-Dialog durch die Einkommensteuererklärung und rechnet nach Abgabe eine Gebühr ab. Zielgruppe sind Menschen mit einfachen Steuerfällen, die bisher gar keine Erklärung abgegeben haben.
Das Geschäft hat eine ausgeprägte Saison: Der Großteil der Nutzung fällt in wenige Monate im Jahr. Ein Deck muss deshalb mit Jahreskohorten arbeiten und die Frage beantworten, wie viele Nutzer im Folgejahr wiederkommen – bei einer jährlichen Anwendung ist die Wiederkehrquote die einzige Größe, die Bestandswert erzeugt.
Die zweite Frage ist die Gewinnung. Wenn Kunden einmal im Jahr zahlen und dazwischen keinen Kontakt haben, müssen die Gewinnungskosten über mehrere Jahre verdient werden. Das setzt eine hohe Wiederkehrquote voraus und macht das Modell empfindlich gegenüber Wettbewerbern mit größerem Werbebudget.
Für deutsche Gründer im Verbrauchergeschäft mit jährlichem Anlass – Steuer, Versicherungswechsel, Vorsorge – ist das die wichtigste Rechnung im Deck: Kundenwert über drei Jahre gegen Gewinnungskosten, mit ausgewiesener Wiederkehrquote.







