| Unternehmen | ThoughtSpot |
|---|---|
| Branche | AI/ML/Big Data, Industry 4.0 |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $100.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 21 |
| Land | USA |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren | March Capital |
Auswertung per Suchfeld statt per Bericht
ThoughtSpot verkauft Software zur Datenauswertung, bei der Fragen in ein Suchfeld eingegeben werden, statt Berichte in einem Werkzeug zusammenzuklicken. Das Versprechen richtet sich an Fachabteilungen, die heute auf die Datenabteilung warten müssen.
Die Kategoriefrage ist hier das ganze Deck. Wer in einem Markt antritt, in dem etablierte Anbieter seit Jahrzehnten sitzen, muss zeigen, dass die eigene Bedienlogik zu messbar mehr Nutzung führt – nicht, dass sie moderner ist.
Die belastbare Zahl dafür ist die Zahl der aktiven Nutzer je Kunde im Verhältnis zur Zahl der lizenzierten Nutzer. Bei Auswertungssoftware liegt diese Quote traditionell niedrig, weil die Werkzeuge zu kompliziert sind. Wer sie deutlich hebt, hat ein Argument.
Für eigene Decks in etablierten Softwarekategorien ist das der praktikable Weg: Suche eine Kennzahl, an der die bestehenden Anbieter nachweislich schlecht sind, und miss dich daran. Das ist überprüfbar und deshalb überzeugender als eine Produktbeschreibung.
Ein zweiter Punkt betrifft die Voraussetzungen beim Kunden. Solche Werkzeuge setzen aufgeräumte Daten voraus, und die wenigsten Unternehmen haben sie. Ein Deck sollte deshalb offenlegen, wie lange die Einführung dauert und wer die Vorarbeit leistet.







