| Unternehmen | Topi |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $45.0 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 13 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren | Creandum, Index Ventures |
Hardware mieten statt kaufen – für Geschäftskunden
Topi aus Berlin ermöglicht Händlern, ihren gewerblichen Kunden Geräte im Monatsabo statt zum Kaufpreis anzubieten. Das Unternehmen übernimmt die Bonitätsprüfung, die Finanzierung und die Abwicklung; der Händler bekommt seinen Kaufpreis sofort.
Wirtschaftlich ist das ein Finanzierungsgeschäft im Gewand einer Bezahloption. Entscheidend sind daher Ausfallquote im gewerblichen Segment, Refinanzierungskosten und der Restwert der Geräte. Die Softwareoberfläche ist der Vertriebsweg, nicht das Geschäft.
Ein Deck muss diese Trennung deutlich machen. Wer eine Finanzierungslösung als Softwareunternehmen darstellt, wird spätestens in der Prüfung nach Risikomodell, Refinanzierung und aufsichtsrechtlicher Einordnung gefragt – und sollte darauf vorbereitet sein.
Für deutsche Gründer ist der Ansatz interessant, weil er auf ein reales Problem zielt: Kleine Unternehmen wollen Investitionen nicht auf einmal zahlen, und klassische Leasingprozesse sind für Beträge im vierstelligen Bereich zu aufwendig. Wer diese Lücke schließt, konkurriert nicht mit Banken, sondern mit deren Prozesskosten.
Ein zweiter Punkt betrifft die Händlerseite. Der Vertrieb läuft über Händler, die die Zahloption anbieten; ihre Bereitschaft hängt daran, ob sie mehr verkaufen. Ein Deck sollte deshalb den Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts bei Händlern mit und ohne die Option zeigen.







