| Unternehmen | Twilio |
|---|---|
| Branche | Internet |
| Finanzierungsrunde | Post-IPO Equity |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $14.0 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 35 |
| Land | USA |
| Phase | Post-IPO Equity |
| Investoren | Fidelity, Bessemer Venture Partners |
Ein Produkt, das an Entwickler verkauft wird
Twilio stellt Schnittstellen bereit, über die Software Telefonate führen und Nachrichten versenden kann. Der Vertriebsweg unterscheidet sich grundlegend von klassischer Unternehmenssoftware: Verkauft wird nicht an eine Einkaufsabteilung, sondern an einzelne Entwickler, die das Produkt ausprobieren und in ein Projekt einbauen.
Ein Deck für ein solches Modell muss diesen Weg abbilden. Die relevanten Größen sind die Zahl der aktiven Konten, der Verbrauch je Konto über die Zeit und der Anteil der Konten, die von einem Test in eine produktive Nutzung übergehen. Klassische Vertriebskennzahlen kommen erst später dazu.
Die Kehrseite gehört ins Deck: Verbrauchsabhängige Preismodelle schwanken mit dem Geschäft der Kunden, und ein einzelner großer Kunde kann eine erhebliche Umsatzkonzentration erzeugen. Twilio hatte in seiner Frühphase genau diesen Fall mit einem sehr großen Nutzer.
Twilio ging 2016 an die Börse. Für eigene Decks ist die Lehre die Trennung zweier Bewegungen: die Verbreitung unter Entwicklern und der spätere Verkauf an das Unternehmen, in dem sie arbeiten. Beide brauchen eigene Zahlen.







