| Unternehmen | Uber |
|---|---|
| Branche | Mobility & Travel |
| Finanzierungsrunde | Seed, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | n.a. |
| Größenordnung | n.a. |
| Jahr | 2008 |
| Folien | 25 |
| Land | USA |
| Phase | Seed, Early Stage |
| Investoren |
Ein Konzeptpapier, kein klassisches Pitchdeck
Was als „Uber Pitchdeck“ kursiert, ist die UberCab-Präsentation von 2008. Sie stammt aus der Phase, in der Uber noch ein Vermittlungsdienst für Limousinen in San Francisco war und nicht der Fahrdienst, den heute jeder kennt. Wer sie mit einem heutigen Seed-Deck vergleicht, wird enttäuscht: Sie ist deutlich länger, textlastiger und liest sich eher wie ein durchgerechnetes Konzeptpapier.
Genau darin liegt der Wert. Das Dokument beschäftigt sich ausführlich mit den Mechaniken des Geschäfts – Preisniveau gegenüber Taxi, Auslastung der Fahrzeuge, Startkosten pro Stadt, regulatorische Hürden. Es argumentiert nicht über eine Vision, sondern über die Frage, ob das Modell in einer einzelnen Stadt funktioniert und ob es sich von dort aus wiederholen lässt.
Für eigene Decks ist das ein brauchbarer Gegenentwurf zur reinen Storytelling-Schule: Wenn dein Geschäft operativ ist und in Städten oder Standorten skaliert, wollen Investoren die Einheit sehen, die du vervielfältigst – und was sie kostet, bevor sie trägt.







