| Unternehmen | Userlane |
|---|---|
| Branche | HRTech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $16.3 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 11 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Einarbeitung in Software als eingeblendete Führung
Userlane aus München legt interaktive Anleitungen über bestehende Unternehmenssoftware: Nutzer werden Schritt für Schritt durch einen Vorgang geführt, statt ein Handbuch zu lesen oder eine Schulung zu besuchen. Verkauft wird an Unternehmen, die eine neue Software einführen oder deren Nutzung verbessern wollen.
Der Nutzen ist über Schulungskosten und Supportanfragen quantifizierbar, und genau daran muss sich ein Deck in diesem Feld messen lassen. Die überzeugende Darstellung ist ein Vorher-Nachher-Vergleich bei einem konkreten Kunden: Zahl der Supportfälle je hundert Nutzer, Dauer bis zur produktiven Nutzung, Abbruchquote im Prozess.
Die Schwierigkeit liegt im Kaufanlass. Solche Werkzeuge werden meist im Zusammenhang mit einer Softwareeinführung beschafft, also anlassbezogen und nicht laufend. Ein Deck sollte deshalb offenlegen, wie viele Kunden nach dem Einführungsprojekt bleiben und wofür sie das Werkzeug dann nutzen.
Für deutsche Gründer im B2B-Softwaregeschäft ist das ein wiederkehrendes Muster: Ein Produkt, das ein Projekt begleitet, hat ein Verlängerungsproblem. Wer es löst, indem er den laufenden Betrieb adressiert, verwandelt Projektumsatz in wiederkehrenden Umsatz – und das ist der Unterschied in der Bewertung.



