| Unternehmen | Workmotion |
|---|---|
| Branche | HRTech |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | €50.0 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 16 |
| Land | Germany |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren | Canaan Partners |
Beschäftigung im Ausland ohne eigene Gesellschaft
Workmotion aus Berlin ermöglicht es Unternehmen, Mitarbeitende in anderen Ländern anzustellen, ohne dort eine eigene Gesellschaft zu gründen. Das Unternehmen tritt dabei als rechtlicher Arbeitgeber auf und übernimmt Vertrag, Lohnabrechnung und Abgaben.
Das Modell ist rechtlich anspruchsvoll und genau deshalb tragfähig. Für jedes Land braucht es eine eigene Struktur, Kenntnis des Arbeitsrechts und laufende Anpassung an Gesetzesänderungen. Diese Aufbauarbeit ist die Eintrittsbarriere.
Für ein Deck heißt das, die Länderabdeckung als Reifegrad zu führen und die Kosten je zusätzlichem Land zu zeigen. Daneben gehört die Risikodarstellung hinein: Wenn Behörden ein Beschäftigungsverhältnis anders einordnen als geplant, treffen Nachforderungen den formalen Arbeitgeber.
Für deutsche Gründer ist das Segment ein gutes Beispiel für ein Geschäft, das aus Komplexität entsteht. Der Nutzen für den Kunden ist unmittelbar messbar – Zeit und Kosten einer Gesellschaftsgründung –, und der Wettbewerb ist begrenzt, weil der Aufbau lange dauert.
Ein zweiter Punkt betrifft die Betriebsstätte. Beschäftigte in einem anderen Land können dort steuerlich eine Betriebsstätte des Auftraggebers begründen, mit erheblichen Folgen. Ein Anbieter, der dieses Risiko sauber adressiert, löst genau das Problem, wegen dessen der Kunde kauft.







