| Unternehmen | Ynsect |
|---|---|
| Branche | FoodTech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $399.3 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 16 |
| Land | France |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Insektenprotein im industriellen Maßstab
Ynsect aus Frankreich züchtet Mehlkäferlarven zur Herstellung von Proteinmehl und Dünger, überwiegend für Tierfutter – Fischzucht, Heimtiernahrung. Das Unternehmen hat große Produktionsanlagen errichtet.
Für ein Deck in diesem Feld sind die Herstellkosten je Kilogramm die alles bestimmende Größe. Der Wettbewerb ist Fischmehl und Sojaschrot, beides sehr günstig. Ohne Kostenparität bleibt der Absatz auf Segmente mit Aufpreisbereitschaft begrenzt.
Die zweite Größe ist der Kapitalbedarf für die Produktion. Anlagen dieser Art kosten dreistellige Millionenbeträge und müssen ausgelastet werden, bevor sie ihre Fixkosten decken. Zur Einordnung: Das Unternehmen geriet in den Jahren nach dem Bau der Anlagen in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und musste umstrukturieren.
Für eigene Decks in der Bioökonomie ist das die wiederkehrende Lehre: Die Technologie ist selten das Problem. Das Problem ist die Skalierung auf Kosten, die mit einem etablierten Massenrohstoff konkurrieren können – und der Kapitalbedarf, der dafür nötig ist.
Ein zweiter Punkt betrifft die Zulassung. Der Einsatz von Insektenprotein in Futter- und Lebensmitteln ist in der EU nur für bestimmte Arten und Verwendungen erlaubt und wurde schrittweise erweitert. Welche Verwendungen zulässig sind, bestimmt den erreichbaren Markt unmittelbar.







